Hongkong – früher „duftender Hafen“, heute faszinierende mega City

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Hongkong

Hongkong gehört sicher zu den interessantesten Städten der Welt. Die Stadt gliedert sich in zwei Territorien: Hongkong Island und Kowloon, die Region auf dem Festland. Die Metropole fasziniert und fordert, das Tempo steckt an, alles ist schneller, größer, höher, die pulsierende Realität keine Science Fiction. Also was sucht ein Mensch, der sich dem Genuss verschrieben hat und im beschaulichen München lebt, in dieser Stadt? Es ist die chinesische Küche, genauer gesagt die kantonesische, die unserem westlichen Geschmack am meisten liegt.

 

Kowloon oder Hongkong: Das Restaurant-Angebot ist
unüberschaubar, sehr gut das Sam Mok in Tim Sha Tsui.

Hongkong: Das Angebot in den einfachen
Straßenrestaurants ist vielseitig.

Hongkong: Garküchen überall, kann man
probieren, aber nichts für sensible Mägen.

Fotos: Wolfgang Ritter

 

Aber auch der ultimative Hotel-Luxus beeindruckt mit den besten Restaurants und luxuriösesten Suiten. Das Peninsula mit seiner Rolls Royce Flotte, das Ritz-Carlton mit seiner Hotelbar im 118. Stock, das Interconti, die Shangri La’s, das Four Seasons, das Grand Hyatt und wie sie alle heißen.

 

Ich habe mich für das Mandarin Oriental auf Hongkong Island entschieden.

 

Das Mandarin wirkt, gemessen an den Hochhäusern die die Skyline beherrschen, fast klein, doch alles, was das Hotel zu einem Haus der Premium-Klasse auszeichnet, ist groß. Für viele ist das Mandarin das erste Haus in Hongkong.

 

Die Skyline von Hongkong: Laser-Show am Abend.
(Das kleine Hotel links vom großen Tower ist das Mandarin).

Mandarin Oriental: Kunstvoller Blumenschmuck in der Lobby.

Mandarin Oriental, Cocktails mit Aussicht: die M-Bar.

Mandarin Oriental Hongkong: Eines der besten Hotels der Welt.

Fotos: Wolfgang Ritter

 

Jenny An, die neue Marketing Direktorin hat für uns einen Tisch im chinesischen Restaurant Man Wah im 25. Stock reserviert.

 

Der Panorama-Blick auf den Victoria Hafen und die City ist überwältigend, das Interieur mit viel Rosenholz und Seidenmalereien elegant, die mit Blattgold belegten Lampions leuchten dezent, die Atmosphäre fast intim-gemütlich.

 

Mandarin Oriental: Jenny An, Marketing-Direktorin.

Mandarin Oriental: Der Eingang zum eleganten Man Wah im 25. Stock.

Mandarin Oriental: Man Wah, das chinesische Restaurant des Hotels.

Fotos: Wolfgang Ritter / Man Wah

 

Küchenchef Chi-Kwong Hung darf sich mit einem Michelin Stern schmücken, wir sind gespannt, was wir Neues aus der kantonesischen Küche erfahren.

 

Neu: Die feinen Rinderfilet Streifen in einer krossen Teighülle – köstlich, die Dim Sum mit Garnelen kenne ich so auch aus einfacheren Restaurants, aber vielleicht ist mein Gaumen in Punkto kantonesischer Küche auch zu unerfahren, um die letzten Nuancen heraus zu schmecken. Der gefleckte Zackenbarsch mit fermentiertem Knoblauch vorzüglich …

 

Man Wah: Hühnchen aus dem Wok mit Paprikagemüse, und Ingwer.

Man Wah: Gefleckter Zackenbarsch mit fermentiertem
Knoblauch, bitter Melonen und schwarzen Bohnen.

Mandarin Oriental, Man Wah: Dim Sum als Vorspeise.

Fotos: Wolfgang Ritter

 

… an den Tofu mit Garnele auf gestocktem Eiweiß musste ich mich erst gewöhnen, das iberische Schwein mit Mais, Kürbis auf gebratenem Reis hervorragend, wie auch die Mango Creme, die auf Trockeneis serviert bzw. zelebriert wurde.

 

Man Wah: Iberisches Schwein auf Gemüsereis.

Man Wah: Tofu mit Garnelen und gestocktem Eiweiß.

Mandarin Oriental: Konzentriert wird
mit Trockeneis das Dessert vorbereitet.

Fotos: Wolfgang Ritter

 

Peter Julius, mein Begleiter in Sachen Genuss, und früher KRUG-Direktor Deutschland bestand noch auf einem Besuch im KRUG Room.

 

Hier werden die besten und teuersten Champagner der Welt angeboten, was aber den Exitus für unsere Reisekasse bedeutet hätte. Also Good bye Gipfel der Genüsse, back down to Earth.

 

Mandarin Oriental: der KRUG Room. Hier gibt es
den besten (und teuersten) Champagner der Welt.

Foto: Wolfgang Ritter

 

Wir reservieren im Din Tai Fung (Yee Wo Branch) Restaurant in der 68, Yee Wo Street, Causeway Bay, Hongkong.

 

Das Ambiente ist einfach, die Dim Sum, Meeresfrüchte, Peking Enten sind sehr gut, die Preise angemessen, das Restaurant hat auch einen Michelin Stern. Auf Empfehlung fahren wir mit einer Taxe nach Aberdeen.

 

Große Portionen für kleines Geld: Ente, Garnelen und Schweinefleisch.

In den Teehäusern/Restaurants gibt es
schon Weine für 10 Euro – die Flasche.

Beliebt wie kein anderes Gericht: gebratene Ente.

Es ist laut und die Menschen haben Spass beim Essen.