Mün­chen: Feine Per­len pri­ckeln auf der Pra­ter­in­sel und im La Cucina

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München

Wer weiß schon, was sich alles hinter dem italienischen Namen Franciacorta verbirgt? Dass es eine Weinbauregion in der Lombardei, also südlich vom Lago d'Iseo ist, haben Reisende auf dem Weg nach Mailand vielleicht mitbekommen. Aber dass es einen exzellenten Schaumwein gibt, der genauso heißt, ist leider immer noch wenigen Deutschen bekannt. Es ist auch nicht ganz einfach mit dem prickelnden Wein in Italien. Wer von Deutschland Richtung Süden fährt, trinkt in Südtirol vielleicht ein Glas Sekt. Hervorragend der Arunda von Joseph Reiterer in Mölden. Im Trentino heißt der Sekt dann Talento, Trento DOC von Rotari. In der Lombardei wurde früher Sekt / Schaumwein als Spumante Methode Champenoise verkauft, was aber auf Einwand der französischen Champagner-Produzenten untersagt wurde.

 

Also trinkt man seit 1995 Franciacorta mit der Herkunftsbezeichnung DOCG.

 

Die Vinifizierung und die Rebsorten sind in allen Regionen fast gleich: Vorwiegend Pinot Noir, Pinot Bianco und Chardonnay kommen zum Einsatz, und reifen mindestens zwei Jahre auf der Flasche. Das Ergebnis kann sich sehen, bzw. schmecken lassen. Zum ersten Mal laden die Franciacorta Produzenten zum Franciacorta Festival nach München. 30 Weingüter und ihre Winzer präsentieren ihre Premium Produkte in der Kulisse auf der Praterinsel.

 

Sina und Jennifer begrüßen die Gäste beim Festival Franciacorta.

Exklusiver Shuttle Service von Maserati.

Maserati: Träume auf vier Rädern.

Praterinsel, München, 30 Grad im Schatten: Draußen
baden in der Isar, drinnen Franciacorta verkosten …

Fotos: Wolfgang Ritter

 

Draußen verwöhnt die Sonne mit italienischen Temperaturen, drinnen kommen die durchweg gut temperierten Schaumweine perfekt ins Glas. Alle große Namen der Region sind vertreten, Ca' del Bosco, Bellavista, Berlucchi, aber auch in Deutschland weniger bekannte Namen wie Bonfadini, Derbusco Cives und vor allem Ronco Calino überzeugen mit ihren angestellten Weinen.

 

Gastronomen und interessiertes Fachpublikum belagern die Tische.

Elena Martinelli (Restaurant Martinelli, München) und
Gianluca Marotta verkosten den Bellavista Franciacorta.

Ca’ del Bosco – ein großer Name in Sachen Schaumwein.

Roberto vom Restaurant Nuovo Mediterraneo, München,
probiert bei Andrea Carrara den 2011 Derbusco Cives.

Expertentalk beim Franciacorta Festival am Stand von
Ronco Calino: Importeur Adolfo Massi (li.) und
Weinexperte Jens Priewe.

Fotos: Wolfgang Ritter

 

Also wem Champagner zu teuer und Prosecco zu profan ist, der findet mit einem Franciacorta den richtigen, genussvollen Partner.

 

Berlucchi – der Klassiker in der Franciacorta.

Foto: Wolfgang Ritter

 

Doch das Highlight des Tages stand noch bevor: Adolfo Massi, Wein-Importeur aus Köln und Lara Imberti (Ronco Calino), baten zu „Handmade Wine & Dinner“ ins „La Cucina“ in München-Bogenhausen.

 

25 Weinfreunde und Connaisseure durfte GOURMINO EXPRESS Autor und Weinexperte Wolfgang Ritter begrüßen. Patron Nicola und Küchenchef Erminio hatten ein exzellentes Menü vorbereitet …

 

Gastgeber Adolfo Massi und Frau Nicola.

La Cucina: Ein Abend zu Ehren von Ronco Calino.

Gourmino-Express Autor Wolfgang Ritter
begrüßt die Gäste im La Cucina.

La Cucina: Nicola präsentiert die Highlights des Abends.

Lara Imberti, Besitzerin des Weingutes
Ronco Calino und die Crew des La Cucina.

Fotos: Wolfgang Ritter

 

Thunfisch-Tatar mit Avocado-Guacamole, Parma-Schinken mit Honigmelone, Vitello Tonnato, Oktopus mit Kartoffelwürfeln, gebratene Steinpilze, Tortelli alla Piemontese, köstliche Königsmakrele aus dem Ofen, Kalbshaxe mit Püree, Muskat-Zabaione mit Rhabarber-Sorbet und Waldbeeren.

 

Köstliche Pasta: Tortelli alla Piemontese mit
Kalbfleisch gefüllt, Thymian und Steinpilzen.

La Cucina: Auch Italiener können Kalbshaxe … und wie!

Ein Fisch der Extraklasse: Königsmakrele
mit Kräutern aus dem Ofen.

Surf & Turf: Kalbshaxe und Königsmakrele auf einem Teller.

Parmaschinken, Honigmelone und Rosé – eine göttliche Kombination.

Fotos: Wolfgang Ritter

 

Lara Imberti, die Besitzerin des Weingutes Ronco Calino, hatte das Beste aus ihrem Keller mitgebracht, was die Gäste mit großer Trinkfreude goutierten:

 

Franciacorta Brut DOCG, Ronco Calino Brut Rosé, Radijan und Ronco Calino Brut Nature 2011, Magnum. Aber auch der frische Chardonnay Lèant 2016 (ohne Barrique Ausbau) fand lebhaften Zuspruch bei den Gästen. Dass zur geschmorten Kalbshaxe ein Rotwein serviert wurde, versteht sich fast von selbst.

 

Ronco Calino: als Standard Brut, Rosé
und Jahrgang 2011 in der Magnum.

Lara Imberti (M.), umrahmt von hochkarätigen Gästen:
Dr. Klaus Körner, Opernsängerin Margarita Hayer,
Prof. Milomir Ninkovic und Frau Dr. Marina Ninkovic.

Wirtschaftsexperte Karl-Michael Krüger (li.), Ivo und Eva Lejeune.

Gerhard Wolf, Nicola Massi, Roman Travnik (v.li.).

Fotos: Wolfgang Ritter

 

Lara Imberti überraschte mit einem wirklich großen Wein: 2008 Mafio DOC aus der Magnum, Cabernet Sauvignon, Merlot, Ronco Calino – ein Wein mit Frucht, Würze und Schmelz, Tiefe, Struktur und Potential für die nächsten zehn Jahre.

 

Die beiden Gastgeber Adolfo Massi, Lara Imberti
mit Wolfgang Ritter und Georg Dingler (v.li.).

Prickelnde Runde (v.li.): Gaby Kiefer, Silvia Krulich,
Nadja Marla, Beate Becker, Maria Stella Diana (Illy).

Medienprofis im Weintalk: Pressefotograf Michael Tinnefeld
und Georg Dingler, Geschäftsführer Radio Gong (v.li.).

La Cucina: Silvia, Nicola und Nadja (v.li.)
sind begeistert von Ronco Calino.