Sodom & Gomorra – Bur­les­que b. Cock­tail-Magier Fer­hat Akbiyik

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Berlin

Ferhat Akbiyik ist der geborene Entertainer und als ehemaliger türkischer Vizemeister im Cocktailmixen ein brillanter Magier des Hochprozentigen. Immer wie aus dem Ei gepellt, in edlem Zwirn gehüllt, den Bart äußerst akkurat gestutzt, gibt er das wohltuende Gegenteil des oft in Kreuzberg zu findenden Zausel-Looks. Dort betreibt der gebürtige Istanbuler seit Jahren überaus erfolgreich die edle Burlesque-Bar „Prinzipal“. Akbiyik legte im Berliner Nachtleben eine steile Karriere aufs Parkett. Bevor er sein erstes eigenes Lokal eröffnete, leitete er die Bar im Soho House, im Grill Royal und im legendären August II. Mehr geht nicht! Jetzt eröffnete er in der Torstraße einen Club, der sich im Flair und Stil auch wieder den Goldenen Zwanzigern verpflichtet fühlt: Das „Sodom & Gomorra“. Was fasziniert ihn so an den 1920ern?

 

Akbiyik: „In dieser frivolen Epoche sind Cocktails in Berlin in Mode gekommen. Der Stil und der Flair dieser Zeit war einzigartig. Die Mode und die Legenden dieser Jahre sind bis heute unsterblich!“

 

Inhaber Ferhat Akbiyik und Cem Erzincan mit Aleksandrs Sadovskis (v.r.) vor dem Eingang des Clubs.

Fotos: Sodom & Gomorra

 

Genauso wie die Cocktails – deshalb sind die großen Drinks aus den verruchten Zeiten zwischen den beiden Weltkriegen, wie „The Last Word“ oder „Blood and Sand“, auch im „Sodom & Gomorra“ zu haben. Geradezu asketisch wirken dagegen die aktuellen Sommertrends. Akbiyik: „Erfrischende Drinks und Mischdrinks aus Limonade und Alkohol kommen derzeit gut an. Auch Beigaben von Kräutern sind gefragt!“

 

Wer sich dagegen mehr einem „Old Fashioned“ zugetan fühlt, ist im „Sodom & Gomorra“ mit seiner sensationellen Whiskey- und Gin-Auswahl gut aufgehoben!

 

Fotos: Sodom & Gomorra

 

Hinter einer meterdicken Mauer in einem großen Hinterhof liegt die Bar mit dem mystischen Namen. Vor dem Eingang eine Lounge-Terrasse im New York-Style. Gedämpftes Licht und gediegener Stil nehmen den Gast sofort für sich ein. Im vorderen Bereich befindet sich die Bar, im hinteren Teil der Clubbereich mit samtenen Sesseln und Couchen und einer Bibliothek. Das Team, das der Chef hier um sich und die hochprozentigen Schätze versammelt hat, ist handverlesen.

 

Das komplette Team in der Bibliothek des Clubs.

Foto: Sodom & Gomorra

 

Jungstar Aleksandrs Sadovskis – der Gewinner der renommierten „The Courvoisier Toast of Paris Competition“ – gehört dazu!

 

Jungstar Aleksandrs Sadovskis bei der Preisverleihung der „The Courvoisier Toast of Paris Competition“.

Fotos: Sodom & Gomorra

 

Ein Klavier dient dem DJ als Tisch für seine Technik. Akbiyik: „Wir können die Musik hier richtig aufdrehen, da steckt Power drin! Bis zur Straße dringt fast nichts!“ So detailverliebt er bei der Auswahl der Accessoires ist, so treffend ist auch seine Auswahl der Drinks für seine Gäste. Uns reicht er zum Beispiel einen „Woodford Reserve: Kentuckey Derby 142“. Für Liebhaber des Galopprennsports ein Erlebnis!

 

Ferhat Akbiyik: „Ein Bekannter aus der Destillerie schickte mir aus Kentucky ein Exemplar der Selected Edition zu, das mir sehr gefiel. Ich habe dann nachgeordert!“

 

Ein Highlight: Der „Woodford Reserve: Kentuckey Derby 142“.

Gourmino Express Chefredakteur Helmut v. Finck mit Inhaber Ferhat Akbiyik.

Fotos: Helmut v. Finck

 

Besonders die Wochenenden stehen ganz im Zeichen des edlen Burlesque Flair. Gastgeber Akbiyik achtet im notorisch-leger gekleideten Berlin dabei schon am Eingang auf den Kleiderstil der Gäste. Akbiyik: „Wir wollen ein Publikum, das auch optisch zu der burlesquen Atmosphäre passt und nicht unbedingt mit einem Rucksack hier hereinstolpert.“ Ab September startet Akbiyik jeden Dienstag Abend eine exklusive Partyreihe für Family and Friends, zu der Künstler und vertraute Gesichter aus dem Nachtleben unter sich feiern können. Verspricht schon jetzt legendär zu werden!

 

Sodom & Gomorra

Torstrasse 164
10115 Berlin
+49 30 99004088
info@bar-sodomundgomorra.de
www.bar-sodomundgomorra.de

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